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Vortrag vom 29.3.2009
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Danke allen Besuchern. Es waren 130

Gleich vorweg, der Link zu den Fotos die Norbert Lanz gemacht. Danke Norbert

Die Tafeln die ich beim Vortrag verwendet habe, habe ich auch fotografiert.

Eintreffen

Während die letzten Leute eingetroffen sind, habe ich gleich mal eine Rundfrage gemacht, woher die Leute gekommen sind. Dabei bin ich so vorgegangen, dass ich jene Ort, Bezirke, Bundesländer und Länder aufgezählt habe, von denen ich musste, dass dort Nachkommen mit Namen B/Preid/tler leben und vielleicht gekommen sind. Soweit ich mich erinnern kann, wo sich jemand gemeldet hat, dass er von dort ist, ist unten der Begriff mit fetten Buchstaben

Gratkorn, Gratwein, Deutschfeistritz, Übelbach, Rein, Frohnleiten, Bartholomä, Stiwoll, Oswald, Semriach, Hitzendorf, Graz und andere Gemeinden aus Graz-Umgebung

Bezirk Voitsberg, Bruck, Mürzzuschlag, Leibnitz und andere Bezirke der Steiermark

Bundesländer Wien, Niederösterreich, Kärnten, Tirol und andere Bundesländer

Deutschland und andere Staaten Europas

Kanada und andere nichteuropäische Länder

Begrüßungsworte von P. Benedikt Fink

Zu meiner Überraschung und daher nicht eingeplant ist auch P. Benedikt als Hausherr gekommen um ein paar Worte an die Gäste zu richten. Danke P. Benedikt für die nette Begrüßung und den humorvollen Hinweis auf das 9m lange Plakat mit den Nachkommen von Jakob und Agnes Preidler.

Wie es mir bei der Ahnenforschung erging

Anhand eines mit Zetteln überklebten Plakates, habe ich nach und nach durch entfernen der Zettel aufgedeckt, wie es mir der Ahnenforschung erging. Die gesamte Geschichte dazu zum Nachlesen und mit noch viel mehr als ich erzählen konnte findet ihr unter "Die Suche nach den Preitler-Ahnen". Ich empfehle beim Nachlesen, das Plakat in einem eigenen Fenster anzuzeigen, damit man beim Lesen immer wieder nachschauen kann.

Woher unsere Ahnen kommen

Von der Zeit der Römer bis ca. 1600 habe ich die lokale Geschichte der hier lebenden ländlichen Bevölkerung skizziert. Der ausführliche Text findet sich unter Public-Geschichte - Geschichte der Bauern bis 1600.
Miteingeflossen sind Erklärungen zur Bedeutung der Leibeigenschaft der Bauern. Über die Leibeigenschaft und, was das bedeutet für das Leben unserer Ahnen bedeutet hat, gibt es auch eine Beitrag Public - Geschichte - Bauern im Lehensystem
Hier fällt auch die Entstehung der Familiennamen hinein. Zum allgemeinen Verständnis trägt der Artikel "Sprache und Schreibweise" und dort im speziellen der Abschnitt "Entstehung der Namen" und dort der Unterabschnitt "Familiennamen" bei.

Der Familienname Preidler

In diesem Teil habe ich aufgezeigt, wo mir das Wort Preidl untergekommen ist und wie unterschiedlich der Name geschrieben wird (siehe auch Foto der Tafel) und wie wir daraus schließen können, wie es gesprochen worden sein könnte. Demnach ist es egal ob B oder P am Anfang, ein r an der zweiten Stelle, der Abschnitt "eid" war nicht eindeutig, so dass statt dessen ä, aidt, ait, äun, äund, äut, eid, eidt, ein, eind, eit, eitt, eu, eut, eüt, eyd, oder eydt geschrieben wurde und dann immer ler (außer dem phantasievollen Pfarrer von Gratkorn der auf liger manchmal enden ließ). Das im Vortrag entstandene Plakat habe ich abfotografiert. Der hier vorhandene Beitrag  "Name Preitler" enthält wieder viel mehr Informationen als im Vortrag möglich war zu erzählen.

Die Geschichte der Familien Preidler aus dem Arzwaldgraben von 1632 bis 1848

In diesem Teil habe ich geschildert welche Ereignisse aus der Geschichte wichtig für unsere Ahnen waren und wie sie sich günstig darauf ausgewirkt haben, dass aus ursprünglich einer einzigen Famile Preidler viele Familien entstehen konnten, aber auch was Schreckliches passieren konnte oder auch andere Umstände, warum es von etlichen Linien keine Nachkommen mehr in unserer Zeit gibt. Dies wird hier nicht so wie im Vortrag dargestellt, sondern die Geschichten finden sich unter Familienforschung - Preidler Geschichte.

Die Bedeutung der Bauern

Die Bauernbefreiung und die Folgen haben mich veranlasst mit Stolz festzustellen, wie viele unserer Ahnen noch bis heute das Erbe als Bauern bewahren. Aber nicht nur das sie unsere Geschichte bewahren, sind sie auch Bewahrer unserer Natur, unsere Kulturlandschaft. Ihre Bauernhöfe stehen auf Grund und Boden mit mehr als 700 Jahre Geschichte.

Lebensgeschichte von Georg Preidler und Maria Zötsch

Ausgerechnet über das Leben, des ersten Preidler, der beim Lenzbauer geboren wurde und dann auch Lenzbauer geworden ist, habe ich erstaunlich viel herausgefunden. Ausserdem ist er der unmittelbar Ahn dessen Kinder nicht nur Lenzbauer sondern auch Kreuzmichl und Hauslbauer sind und somit von mehr als 60% der Nachkommen des ersten gefundenen Preidler. Einen eigenen Artikel darüber habe ich nicht verfasst, da seine Lebengeschichte Teil der Artikel über den Lenzbauer und Hauselbauer und ist.

Der Breitler-Mord

In den Sterbematriken von Simon Breitler steht, dass er an Arsenik gestorben ist und sein Frau deswegen zum Tod durch den Strang verurteilt worden ist. Ich habe dazu aus der Tagespost den Bericht über den Gerichtsprozess gefunden. Ich habe dann geschildert, was mir daran merkwürdig vorkommt und einige Zurufe von Zuhörern, machten mir klar, dass auch diesen die Geschichte merkwürdig vorkam. Es fiel das Wort "Hittrach" und inzwischen weiß ich, was sie gemeint haben und was zu vermuten ist, was wirklich passiert ist.  Mehr dazu in der Geschichte der Nachkommen vulgo Wagnermichl und der Bericht über den Gerichtsprozeß.

Die Geschichte der Familien B/Preid/tler seit 1848

In diesem Teil bin ich die Geschichte nicht mehr chronologisch bis heute durchgegangen, sondern habe die Geschichte jeder Familie erzählt und die anwesenden Mitglieder dieser Familie aufstehen lassen, damit alle schon für den gemütlichen Teil sehen konnten, wer zu welcher Familie gehört. Dazu war mir wichtig zu erwähnen, dass hier alle dazugehören, auch Ehepartner und Adoptierte. Dazu gibt es keinen eigenen Beitrag, da dies auch jeweils unter "Preidler Geschichte" zu finden ist.

Abschluss

Der Vortrag ist nur ein Zwischenbericht und bei manchem, was ich erzählt habe, kann es passieren, dass es von weiteren Erkenntnissen in ein anderes Licht gerückt wird oder dass es sich herausstellt, dass es doch anderes gewesen ist. Aber immerhin ist es Zwischenbericht, wo 95 Prozent als richtig bleiben wird.

Zeit für gemütliches Zusammensein, Kennenlernen, Fragen und Betrachten der Tafeln und Plakate

Resi Luttenberger, selbst eine Enkelin vom vulgo Lenzbauer hat mit Leuten aus der Pfarre und Verwandten für Speis und Trank und auch sonst einiges zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Ich kann gar nicht alle namentlich aufzählen, weil es so viele waren, dass ich dann sicher jemanden vergessen würde. Danke allen. Danke der Pfarre.

Und viele sind noch einige Zeit geblieben für Gespräche untereinander und mit mir und haben sich die Tafeln und Plakate angeschaut

 

 

Last Updated on Sunday, 09 January 2011 22:52
 


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