Privat

Stats

Content View Hits : 26785

Impressum

Copyright © 2020 Preitler Hans Ahnenforschung. All Rights Reserved.
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
 
Sprache
PDF Print E-mail

Außer vereinzelt bei Vornamen wurden bei den Matriken des 20. und 19. Jahrhunderts bei allen Büchern, die ich gesehen habe, Deutsch verwendet. Dies war auch seit 1784 Vorschrift, aber dennoch wurden manchmal lateinische Zusatzbemerkungen eingefügt (z.B. noch 1819 „peperit in via“ - unterwegs geboren).

Im 17. und 18. Jahrhundert finden sich in den deutschsprachigen Matriken auch etliche lateinische Ausdrücke. Oder es gab Einträge die vollkommen in Latein verfasst wurden.

  • Parenti sind die Eltern

  • Testes sind Zeugen

  • Illegitimus/a bedeutet außer ehelich

Ungewohnt ist auch die Art und Weise sich auszudrücken. Hier zwei Beispiele:

  • „Am ... wurden copuliert der Junggeselle ... mit der Jungfrau ...“.

  • „ ledige Tochter ... einer Bauerstochter des ... Besitzers vulgo ... aus hiesiger Pfarre und der schon seligen ... geborene ...“

In vollkommen lateinischen Einträgen, die zum Glück in lateinischer Schrift verfasst sind, werden dann oft auch noch die Worte abgekürzt. „f. L.“ heißt dann zum Beispiel ehelicher Sohn oder eheliche Tochter. Ganz spannend wird es dann noch, wenn der Pfarrer auch noch versucht lateinische Ortsnamen zu verwenden. Hier stößt man auf eine weitere massive Grenze über die man mit ohne Latein und ohne die Unterstützung von anderen erfahrenen Ahnenforschern schwer weiter kommt.

Eine gewisse Hilfe bietet da auch wieder die Aufstellung der wichtigsten lateinischen Begriffe im Handbuch „Tipps für Familienforscher in Österreich“.

 

Last Updated on Saturday, 12 June 2010 09:50
 


Forum